Ambulante Gruppen

Es werden über das Jahr verteilt Trainingsgruppen für Patienten angeboten, die sich bereits in unserem Haus  in ambulanter Behandlung befinden. Die Anmeldung erfolgt über den jeweiligen Therapeuten.
Jede Gruppe ist in sich geschlossen, d. h. nach Beginn können keine weiteren Patienten dazu kommen. Neuaufgenommene Patienten können aber auf die Warteliste für die darauffolgende Gruppe geschrieben werden.

Die Gruppenleitung besteht immer aus zwei verschiedenen therapeutischen Berufsgruppen, d. h. z. B. Psychologe/Arzt, Psychologe/Sozialarbeiter o. ä.

Folgende Gruppen werden in unserem Hause angeboten:


Soziales Kompetenztraining für Kinder

-    für Kinder von 8 bis 10 Jahren, die sich bereits in ambulanter Behandlung in unserem Hause befinden
-    Gruppengröße 8 bis max. 10 Kinder
-    jede Serie umfasst 10 Termine, jeweils 1 Termin/Woche
-    es finden zwei begleitende Elternabende statt

Ziele: Verbesserung der sozialen Kompetenz der Kinder gegenüber anderen Kindern und Erwachsenen. Stärkung der verbalen und nonverbalen Kommunikationsfähigkeiten, Erlernen von adäquatem Konfliktverhalten, Üben angemessener Selbst- und Fremdwahrnehmung, Bewusstheit, Akzeptanz und Regulation von Gefühlen wie Wut, Aggressionen, Angst etc.


Soziales Kompetenztraining für Jugendliche

-    für Jugendliche von 13 bis 16 Jahren, die sich bereits in ambulanter Behandlung in unserem Hause befinden
-    Gruppengröße 8 bis max. 10 Jugendliche
-    jede Serie umfasst 10 Termine, jeweils 1 Termin/Woche

Ziele: Der Sinn ist, Verhaltensweisen zu erlernen, die es einem möglich machen, einen angemessenen Umgang mit anderen zu pflegen. Dies kann sich auf soziale Situationen beziehen, in denen es um das Durchsetzen von Rechten geht (ich bekomme eine Pizza, die vollkommen versalzen ist – was mache ich?), oder Situationen, in denen es um Beziehungen zu anderen Menschen geht (ich komme in eine neue Klasse – wie finde ich Freunde und kann diese behalten), oder Situationen, in denen es darum geht, eigene Gefühle zu erkennen und diese direkt zu benennen (Benennen, was einen ärgert, statt bsp. zuzuschlagen oder zu beleidigen).


 
Psychosegruppe
 

Kinder und Jugendliche, die an einer schizophrenen Psychose oder einer bipolaren Störung erkrankt sind, und ihre Familien treffen sich an jedem zweiten Dienstag im Monat in einer Mehrfamiliengruppe unter fachärztlicher Leitung. Ziel ist das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen für die Verbesserung des Umgangs mit der Erkrankung. Dazu sollen die Vermittlung von Wissen, der Austausch von Erfahrungen, die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Gruppe sowie ein erleichterter Umgang mit Stress beitragen. Familien, die mit der Erkrankung plötzlich konfrontiert sind, profitieren von den Familien, deren Kinder schon länger betroffen sind. So können die Familien voneinander lernen und sich bei der Bewältigung der verschiedenen Probleme mit kreativen Ideen helfen.

Falls Sie Interesse an der Teilnahme haben, nehmen Sie bitte mit unserer Ambulanz Kontakt auf.

Ansprechpartner: Oberärztin Dr. Karin Horn

 


Konzentrationsgruppe

Die Gruppe richtet sich an Kinder, die Probleme mit der Aufmerksamkeit und Konzentrationsschwierigkeiten haben. Die Leitung hat Frau Korth-Klehm (Ergotherapeutin).

-    für schulpflichtige Kinder von 7-10 Jahren (im Einzelfall jünger oder älter), die bereits bei uns ambulant oder stationär angebunden sind
-    fester Gruppenstamm, spätere Einstiege sind aber möglich
-    mind. 8 Termine pro Gruppe

Ziele: Förderung der Eigenwahrnehmung verbunden mit dem Training des Zuhörens, der Merkfähigkeit, Handlungsplanung und des „Abwarten“-Könnens.

 

Ambulante Gruppentherapie für AnorexiepatientInnen

-    für Interessierte von 13 bis 17 Jahren, die sich bereits in ambulanter Behandlung befinden
-    Gruppengröße 7 bis max. 10 Jugendliche
-    jede Serie umfasst 10 Termine, jeweils 1 Termin jede 2. Woche

Inhalte: In Rahmen dieser Gruppenarbeit hast Du die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Betroffenen Lösungswege im Umgang mit der Essstörung zu erlernen. Hierbei geht es einerseits um die Suche nach Auslösern für die Essstörung und gleichzeitig, weshalb immer wieder Gefahren lauern, dass die Essstörung Zeit und Platz Eures Lebens wegnimmt.

In gemeinsamen Gesprächen und Übungen wird das Ziel verfolgt, Denkmuster und Verhaltensweisen zu erlernen, die solche Gefahren mehr und mehr vertreiben. Übungen, die speziell den Selbstwert stärken (z. B. Möglichkeiten finden, eigene Interessen durchzusetzen) sollen helfen, dass ihr einen Platz im Leben findet, an dem die Essstörung nichts mehr zu suchen hat.

 

 

Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
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